Haarausfall beim Hund – Wie kann man einem Hund helfen, der viel haart?

Haarausfall beim HundÜberall im Haus finden sich Hundehaare. Dieses Problem kennt wohl so ziemlich jeder Hundehalter. Bis zu einem gewissen Grad ist dies auch normal, da sich auch außerhalb des Fellwechsels das Haarkleid des Hundes immer wieder erneuert. Doch ab wann haart der Hund zu viel? Wie viel Haarausfall ist noch normal? Und was kann man tun, wenn der Hund viel haart?

Gründe von Haarausfall beim Hund

Die Gründe von Haarausfall beim Hund sind vielfältig. Von harmlosen Haarausfall über temporär gesteigerten bis hin zu krankhaftem Haarausfall: egal warum, Hundehaare sind ein ständiger Begleiter im Zusammenleben mit dem Hund.
 

    1. Hundehaare erneuern sich: Wie bei uns Menschen verlieren Hunde täglich Haare. Das ist ganz normal und kein Grund zur Sorge. Das Haarkleid erneuert sich stetig.
Die Follikel stoßen das alte Haar ab, um ein neues, kraftvolleres Haar nachwachsen zu lassen. Daher sollte man seinen Hund auch regelmäßig kämmen und bürsten, um diesen Prozess bestmöglich zu unterstützen.
 
2. Fellwechsel: Zweimal im Jahr ist es so weit – der Fellwechsel steht an. Diese Zeit ist wohl bei allen Hundehaltern am unbeliebtesten. Die Hunde verlieren teils büschelweise ihr Fell. Die Haarfollikel des Hundes reagieren hauptsächlich auf Licht. Vom Winter in den Sommer nimmt die Dauer des Lichtes am Tag zu. Mit längerer Lichtdauer wird es, in unseren Breitengraden, auch wärmer. Daher wird das Fell zum Sommer hin dünner und durchlässiger. Dies ermöglicht eine bessere Belüftung, sodass der Hund keinen Hitzestau erleidet. Andersherum wird es vom Sommer zum Winter immer dunkler und damit auch kälter. Daher wird also ein dichteres und kompakteres Haarkleid aufgebaut, was den Hund besser wärmt.
 
3. Nährstoffmangel: Im Zuge eines Futterwechsels, Stress oder einer Erkrankung kann der Hund einen erhöhten Nährstoffbedarf haben. Bekommt er zu wenig Nährstoffe, äußert sich dies nicht selten in Haarausfall. Hinzu kommt meist, dass das Fell stumpf erscheint und das Haarkleid im Allgemeinen nicht gesund aussieht, beispielsweise steht das Fell stark ab, der Hund sieht struppig aus.
 
4. Krankheit / Medikamentengabe: Natürlich kann auch eine Erkrankung oder Medikamentengabe dazu beitragen, dass sich das Haarkleid des Hundes negativ verändert.
Übersteigt der Haarverlust also das normale Pensum, können Fellwechsel und ein zum Beispiel durch einen Futterwechsel bedingter Nährstoffmangel größtenteils ausgeschlossen werden, empfiehlt es sich, zum Tierarzt zu gehen, um den Hund einmal durchchecken zu lassen. Nicht ohne Grund sagt man, dass das Fell eines Hundes der Spiegel des Innern ist.
 

Wie viel Haarausfall ist normal?

Außerhalb des Fellwechsels, welcher zweimal jährlich ansteht, ist es durchaus normal, wenn der Hund über einen Zeitraum von einer Woche zusammengenommen etwa eine Hand voll Haare verliert. Es kann auch mehr sein, je nachdem wie groß der Hund ist und zu welcher Rasse er gehört. Denn auch da gibt es mitunter große Unterschiede. Als Daumenregel kann man festhalten, dass jeder Fellverlust unnormal ist, der einem selbst in besonderer Weise auffällt. Als Hundehalter hat man sich an eine gewisse Menge Hundehaare im Haus gewöhnt. Auch beim Streicheln holt man eigentlich immer lose Haare heraus. Sobald es einem aber auffällt, dass mehr Haare als sonst herumfliegen oder beim Streicheln oder Bürsten mit herauskommen, sollte man dies kontrollieren lassen.

Behandlungsmöglichkeiten von Haarausfall beim Hund

Um einen haarenden Hund möglichst schnell zu helfen, kann man folgende Dinge tun:

    1. Bürsten: Egal aus welchem Grund der Hund momentan mehr Fell verliert, durch regelmäßiges Bürsten kann man dem Tier etwas Gutes tun. Man hilft dem Hund, die losen Haare aus dem Haarkleid zu entfernen, damit neue Haare in Ruhe nachwachsen können. Denn vermehrter Haarausfall geht meist mit Juckreiz einher, was den Hund auf Dauer wirklich arg stören kann.
     
    2. Nährstoffe auffüllen: Nahrungsergänzungsmittel mit B-Vitaminen unterstützen den Hund und das Haarkleid von innen heraus. B-Vitamine, hauptsächlich in Bierhefe zu finden, sind essentiell für ein gesundes und glänzendes Haarkleid beim Hund. Manchmal gibt es Phasen, in denen der Hund einen Mehrbedarf hat. Hier kann man entspannt auf entsprechende Präparate zurückgreifen, um den Hund optimal zu versorgen. Außerdem schmeckt Bierhefe den meisten Hunden wirklich gut. Schon nach ein paar Tagen wird sich eine Besserung einstellen. Solche Präparate für Fell und Haut können auch problemlos dauerhaft gegeben werden.
     
    3. Tierarzt besuchen: Wenn man doch das Gefühl hat, dass dem Hund etwas fehlt, ist der Gang zum Tierarzt immer zu empfehlen. Denn leider gehen auch manche schwerwiegende Erkrankungen mit dem Verlust von Fell einher.

Zusammenfassung

Hunde verlieren immer Fell. Das ist ganz normal. In Zeiten des Fellwechsels ist es auch deutlich mehr. Hier fällt ihnen das Fell teils büschelweise aus. Doch wenn einem außerhalb dieser Phasen ein gesteigerter Fellverlust auffällt, sollte man schauen, dass man dem Hund schnell hilft. Regelmäßiges Bürsten und die Unterstützung mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln reichen in den meisten Fällen schon aus. Lose Haare werden aus dem Fell entfernt und die zusätzlichen Nährstoffe versorgen Haut und Fell optimal, sodass der Hund schnell wieder ein glänzendes Haarkleid besitzt. Sollten diese Maßnahmen nicht funktionieren oder aber der Hund auch sonderbare Verhaltensweisen an den Tag legen, ist der Gang zum Tierarzt unbedingt zu empfehlen. Denn man sagt, dass das Fell der Spiegel der Seele eines Hundes ist – so wie es sich präsentiert, so sieht es auch innerlich beim Hund aus.

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