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Hunde haben feuchte Nasen, aber warum? Welchen Zweck erfüllt eine feuchte Hundenase? Könnte der Hund selbst antworten, würde er sagen: “Weil ich dich so besser riechen kann, lieber Mensch”.
Ob Hunde einer heißen Spur der Nachbarskatze folgen oder einfach dem in der Luft liegenden Essensduft nachschnüffeln, ihre Nasen produzieren stets eine dünne Schleimschicht auf der Hautoberfläche. Die Feuchtigkeit hilft, Duftstoffe intensiver zu absorbieren. Sie lecken dann über Ihre Nasen, um diese chemischen Duftmoleküle zum Jacobsen-Organ im Gaumen zu transportieren, das ein Teil des olfaktorischen Systems ist. Ein feiner Geruchssinn ist für Tiere in freier Wildbahn überlebenswichtig. Er ermöglicht das Aufspüren von Feinden im Revier, steuert die Nahrungsselektion und das Paarungsverhalten.
Feuchte Nasen sind auch eine der Möglichkeiten, um die Körpertemperatur zu regulieren und bei warmen Temperaturen abzukühlen. Da Hunde keine Schweißdrüsen wie Menschen besitzen, sondern sie den Schweiß über den Nasenspiegel und den Ballen an den Pfoten ab. Ist dann etwas nicht in Ordnung mit dem Welpen, wenn seine Nase trocken ist?
Nein, nicht unbedingt. Manche Hunde haben trockenere Nasen als andere. Vielleicht lecken sie ihre Nasen nicht so oft oder es wird weniger Schleimsekret abgegeben. Aufmerksame Halter wissen, was normal ist für Ihren Hund.
Ein ungewöhnlicher Nasenausfluss könnte ein Zeichen für eine Erkrankung sein. Der Schleimfilm auf dem Nasenspiegel sollte klar und dünn sein. Wenn sich allerdings ein Überschuss zeigt, der Schleim dicker wird oder sich um die Nasenlöcher Verkrustungen gebildet haben, können diese Anzeichen auf eine Infektion der oberen Atemwege hinweisen. Dann wird es Zeit, einen Termin beim Veterinär zu vereinbaren.
Bild: © Depositphotos.com / straga
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