Hundeversicherung/Hundehalterhaftpflicht

„Hunde-Versicherungl"„Der tut nichts.“ Dies ist einer der häufigsten Sätze, die Postboten, Fußgänger, Jogger oder Radfahrer von Hundehaltern zu hören bekommen, wenn diese mit ihrem Vierbeiner unterwegs sind. Im Allgemeinen dürften sie sogar recht haben, denn die meisten Hunde verhalten sich unauffällig, wenn sie Menschen oder Artgenossen begegnen. Doch was, wenn den an der Leine gehenden Hund unverhofft ein Kind auf dem Dreirad überholt und dabei einen Freudenschrei ausstößt? Nicht nur der Hundebesitzer erschrickt. Der Hund kann im Affekt reagieren und um sich schnappen. Nicht auszudenken, wenn er dabei das Gesicht des Kindes trifft. Wenngleich sich die körperlichen Schäden nur schwer beziffern lassen, wird der Hundehalter ein Schmerzensgeld zahlen müssen. In diesem und in anderen Fällen springt die Hundehalterhaftpflichtversicherung ein. Welche Schäden sie außerdem abdeckt und welche Versicherung für Hunde noch empfehlenswert sind, erläutert der nachfolgende Artikel.

Hundehalterhaftpflichtversicherung: Ein Muss für Hundebesitzer

Wer ein Kraftfahrzeug führen möchte, muss eine Haftpflichtversicherung abschließen. Sonst wird dieses von der zuständigen Behörde nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Für den Abschluss einer Hundehalterhaftpflichtversicherung gibt es keine einheitlichen gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland. Hier entscheidet das jeweilige Landesrecht, das ebenso die Leinen- und Maulkorbpflicht regelt. In einigen Ländern sind Hunde ab einer Körperhöhe von 40 Zentimetern versicherungspflichtig, in anderen Bundesländern alle oder gar keine.

Dabei ist die Hundehalterhaftpflichtversicherung die wichtigste Hundeversicherung überhaupt. Sie zahlt im Schadensfall, der selbst beim noch so gut erzogenen Hund unvermittelt eintreten kann.

Als Beispiel wurde das versehentliche Zubeißen des Hundes bereits erwähnt. Die Folgen können gravierend sein. Neben lebenslangen körperlichen Beeinträchtigungen können beim Geschädigten psychische Störungen auftreten. Beides sind Voraussetzungen für Schmerzensgeldansprüche. Daneben können der Betroffene oder im Falle des Kindes als Vertretungsberechtigte dessen Eltern einen Schadenersatz für therapeutische Behandlungen, das beim Unfall ramponierte Dreirad sowie die beschädigte Kleidung verlangen. Wohl dem, der eine Hundehalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen hat.

Weitere Fälle, die den Hundebesitzer teuer zu stehen kommen können, sind unter anderem:

  • Der Hundebesitzer ist mit dem Vierbeiner zu Gast bei Freunden. Der Hund beschädigt Gegenstände in der Wohnung, beispielsweise zerkaut er in einem unbeaufsichtigten Augenblick die teuren Schuhe der Gastgeberin.
  • Der Hund reißt sich von der Leine und läuft über die Straße. Dabei verursacht er einen Verkehrsunfall mit Sach- und/oder Personenschäden.
  • Nachbars Federvieh provoziert den Hund mit so lautem Geschnatter, dass der Jagdtrieb mit ihm durchgeht, er über den Zaun setzt und die Tiere reißt.

Die Freundschaft und die nachbarschaftlichen Verhältnisse kann die Hundehalterhaftpflichtversicherung eventuell nicht wieder kitten. Zumindest aber kann sie einen finanziellen Ausgleich schaffen. Insofern ist der Abschluss dieser Hundeversicherung nicht nur ratsam, sondern dringend zu empfehlen.

Was leistet die Hundehalterhaftpflichtversicherung?

Die Hundehalterhaftpflichtversicherung ist eine Tierhalterhaftpflichtversicherung, die den Hundebesitzer vor Schadensersatzansprüchen von Dritten schützt, wenn der Hund für die Schäden verantwortlich ist. Welche Ansprüche das sein können, legt der Paragraph 833 des Bürgerlichen Gesetzbuchs fest. Einige davon wurden bereits beschrieben. Die Hundehalterhaftpflichtversicherung kommt außerdem für den Fall auf, dass der Geschädigte in der Folge des Schadensereignisses einen Vermögensschaden erleidet. Es kann beispielsweise sein, dass er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann.

Allerdings ist die Hundehalterhaftpflichtversicherung kein Freibrief für den Hundebesitzer. Er muss seinen Pflichten bei der Beaufsichtigung und Haltung des Hundes nachkommen, damit ihm die Hundeversicherung kein eigenes Verschulden nachsagen kann. Wer mit seinem Vierbeiner ohne Leine im dichten Stadtverkehr unterwegs ist, dürfte im Falle eines Verkehrsunfalls ebenso mit der Zahlungsverweigerung seiner Hundeversicherung rechnen dürfen wie jemand, der seinen Hund unbeaufsichtigt mit Kleinkindern spielen lässt. Beides ist als grob fahrlässig einzustufen. Die Hundehalterhaftpflichtversicherung zahlt nicht, wenn der Hundebesitzer oder ein Familienmitglied verletzt werden oder wenn ein Schaden am eigenen Eigentum entsteht.

Anbietervergleich lohnt sich

Die Hundehalterhaftpflichtversicherung wird von unterschiedlichen Anbietern verkauft. Hinsichtlich der Preise und Leistungen gibt es erhebliche Unterschiede. Grundsätzlich schätzen die Versicherer die von der jeweiligen Rasse ausgehenden Risiken ein. Dabei haben die sogenannten Kampfhunde das Nachsehen. Wenngleich einige Bundesländer wie Schleswig-Holstein inzwischen eingesehen haben, dass weniger die Rasse als die Erziehung des Hundes durch seinen Besitzer über dessen Verhalten entscheidet, beharren viele Versicherungen weiterhin auf der Bezeichnung „Listenhunde“ und schließen augenscheinlich gefährliche Rassen von der Hundehalterhaftpflichtversicherung aus. Einige Anbieter versichern diese Hunde bei gleichen Leistungen zu etwa den doppelten Beitragssätzen.

Für Hunde, die nicht als Kampfhunde geführt werden, variieren die Beitragssätze pro Jahr zwischen ungefähr 40 und 100 Euro. Die untere Deckungssumme beträgt im Schadenfall 1 Millionen Euro, die meisten Anbieter bieten höhere Beträge an. Bei vielen kann der Hundehalter die gewünschte Versicherungssumme selbst wählen. Im Ausland können im Schadenfall andere gesetzliche Bestimmungen gelten als hierzulande. Wer mit seinem Hund verreist, sollte darauf achten, dass Auslandsschäden wie die Zerstörung des Hotel-Mobiliars durch den Hund mitversichert sind. Außerdem kann es Sinn machen, Ansprüche aus gewollten oder ungewollten Deckakten versichern zu lassen. Letztere können insbesondere bei Zuchthündinnen richtig teuer werden. Wie hoch der Versicherungsbeitrag insgesamt ist, hängt unter anderem auch von der Art der Zahlung, von der Historie des Hundes sowie von der Höhe der Selbstbeteiligung ab.

Die Konditionen für gewerbliche Hundehalter weichen von denen privater Hundehalter ab. Halter von mehreren Hunden können von der sogenannten Zwingerversicherung profitieren. Sie umschließt die Haftpflichtversicherung für bis zu meist vier Hunden sowie deren Würfe bis zum Lebensalter von einigen Monaten oder einem Jahr. Anschließend benötigen sie je nach geltendem Landesgesetz eine eigene Hundeversicherung. Die Haltung der Hunde im Zwinger ist bei der Zwingerhaftpflichtversicherung nicht erforderlich. Die Zwingerhaftpflichtversicherung lässt sich bei Bedarf um bestimmte Punkte erweitern. So bieten einige Versicherer an, dass die Leinen- oder Maulkorbpflicht entfällt, wo sie gesetzlich nicht vorgeschrieben ist. Andere versichern Aktivitäten im Hundeverein, beim Hundetraining oder bei Wettkämpfen mit, wenngleich das Risiko für Schadensfälle dort durchaus höher ist als im normalen Alltag.

Bevor eine Hundehalterhaftpflichtversicherung oder die Zwingerhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden, sollte sich der Hundebesitzer gründlich informieren und die Preis-Leistungs-Verhältnisse miteinander vergleichen. Wer auf die persönliche Beratung und einen Ansprechpartner vor Ort Wert legt, schließt die Versicherung bei einem Versicherungsvertreter in der Region ab. Sparen lässt sich ansonsten beim Abschluss einer Online-Versicherung.

Weitere Möglichkeiten, den Hund zu versichern

Neben der Haftpflichtversicherung kann eine andere Art der Hundeversicherung abgeschlossen werden. Hierzu zählt die Kranken- und OP-Kostenversicherung. Sie tritt ein, wenn der Hund erkrankt oder operiert werden muss. Diese Versicherung für Hunde zahlt unter bestimmten Voraussetzungen die Tierarztkosten sowie die anfallenden Kosten für den Aufenthalt in der Tierklinik. Sie muss abgeschlossen sein, bevor der Krankheitsfall eintritt. Außerdem sind beim Abschluss der Versicherung die Vorerkrankungen des Vierbeiners anzugeben, deren Behandlung in den meisten Fällen von der Versicherung nicht bezahlt wird. Wenn die Hundeversicherung diese einschließt, ist mit deutlich höheren Beiträgen zu rechnen.

Einige Versicherer bieten in der Versicherung für Hunde den Service der direkten Abrechnung mit dem Tierarzt oder der Tierklinik an, andere zahlen neben den Behandlungskosten die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, Medikamente, die Physiotherapie oder auch für homöopathische und andere alternative Behandlungen. Die Höhe der Versicherungsbeiträge bei dieser Art der Hundeversicherung hängt von der Art und Höhe der Leistungen, der Deckungssumme, der Selbstbeteiligung sowie vom Eintrittsalter des Hundes ab. Für ältere Hunde bezahlen die Hundehalter mehr als für junge, weil das Risiko von Erkrankungen im Alter bei Hunden steigt. So kommt es beispielsweise bei Hündinnen ab dem achten Lebensjahr häufig zu Gebärmutterentzündungen, die operativ therapiert werden. Ältere Hunde leiden außerdem häufig an Zahn- und Gelenkproblemen, die medikamentös oder operativ behandelt werden. Degenerative Abbauprozesse lassen sich nicht heilen, sondern in ihrem Fortschreiten höchstens aufhalten und die Symptome durch Schmerzmittel lindern. Oft ist eine dauerhafte Behandlung bis an das Lebensende des Hundes notwendig.

Eine weitere Hundeversicherung, über deren Abschluss der Hundehalter nachdenken sollte, ist die Rechtsschutzversicherung für Hunde. Sie übernimmt die Kosten für die Regulierung von Streitigkeiten, die im Verhalten des Hundes begründet sind. Dies können zivil- und strafrechtliche Belange sein. So mancher Nachbar regt sich beispielsweise darüber auf, dass der Hund angeblich stundenlang auf dem Gehöft bellt. Dabei ist sich der Hundebesitzer sicher, dass sich der Hund überwiegend im Haus aufhält. Auch darüber, wessen Hund wo sein Geschäft hinterlässt und welche Konsequenzen sich daraus ergeben, wurden bereits gerichtliche Prozesse geführt. Kommt es zu Beißereien zwischen Artgenossen, stellt sich die Frage, welcher Hund den Streit ausgelöst hat. Ist dem Hundebesitzer Fahrlässigkeit vorzuwerfen? Wer trägt die Kosten, wenn die Rivalen anschließend tierärztlich versorgt werden müssen oder wie sieht es mit Schadenersatzansprüchen aus, wenn ein Hund in der Folge verstirbt? Gerade in Streitigkeiten mit dem Hund sind Beweismittel oft schwierig zu erlangen, weil lediglich die Aussage des einen Hundebesitzers gegen die des anderen steht.

Auch zwischen Behörden und Hundehaltern kann es zu Differenzen kommen, die in gerichtlichen Verfahren geklärt werden müssen. Zum Beispiel wenn es um die Höhe der Hundesteuer geht, die in den kommunalen Regelungen festgelegt ist. Doch es kann sein, dass der Hundebesitzer der Meinung ist, sein Hund wäre von der Steuer befreit, weil er ein Gewerbe bewacht. Das Ordnungsamt sieht dies anders, weil der Hund am Abend mit nach Hause genommen wird. Dann wäre er ein Hund in privater Haltung. Und wie sieht es aus, wenn der Hund schon einmal einen Menschen gebissen hat? Ist er deswegen als gefährlich einzustufen und zum Tragen eines Maulkorbs verpflichtet? Erst recht ist es ärgerlich, wenn das Ordnungsamt dem Hundebesitzer die Erlaubnis zur Haltung von Hunden entzieht, weil es der Ansicht ist, er könne sich nicht um die Tiere kümmern. Die endgültige Entscheidung kann oft erst durch das Gericht getroffen werden. Bis dahin können eine Menge Kosten auflaufen, die der Hundebesitzer zahlen müsste. Die Versicherung für Hunde entlastet den Hundebesitzer entsprechend der abgeschlossenen Rechtsschutzbedingungen.

Im besten Fall koordiniert die Hundeversicherung sämtliche Verfahrensabläufe. Sie bietet telefonische Erstberatungen durch spezialisierte Fachleute an, vermittelt im Bedarfsfall die Sache zeitnah an fachlich versierte Rechtsanwälte und bestellt Sachverständige, soweit dies für die Einschätzung der Streitigkeit notwendig ist. Darüber hinaus trägt sie die Anwalts- und Gerichtskosten sowie im Falle des Unterliegens im Prozess die Kosten der gegnerischen Seite. Viele Versicherer bieten einzelne Leistungen an, aus denen der Hundebesitzer wählen kann sowie Rechtsschutz-Pakete, die für mehrere Gerichtsbarkeiten zuständig sind. Auch bei dieser Versicherung für Hunde hängt die Höhe des Versicherungsbeitrags von der Historie des Hundes, der Deckungssumme und der Höhe der Selbstbeteiligung ab. Ein Versicherungsvergleich erleichtert die Entscheidung für einen Anbieter. Wer bereits eine private Rechtsschutzversicherung besitzt, sollte deren Vertragsbedingungen vor dem Abschluss einer Hundehalterrechtsschutzversicherung kontrollieren. Denn oft ist Letztere in der Privatrechtsschutzversicherung bereits enthalten. Eine Doppelversicherung wäre unnötig.

Krankenhaustagegeldversicherung für den Hund möglich

In den eigenen vier Wänden fühlt man sich geborgen und entspannt. Allein der Gedanke an einen Krankenhausaufenthalt macht vielen Menschen Angst. Auch Hunde sind am liebsten bei ihren Menschen und in einem Umfeld, das sie kennen. Doch manchmal lässt sich der Aufenthalt in einer Tierklinik nicht vermeiden. Der kostet den Hundebesitzer sehr viel Geld, die Forderungen der Klinik setzen sich aus den Unterbringungs-, den Verpflegungs- und den Behandlungskosten zusammen. Nicht nur, dass sich der Hundebesitzer um seinen Vierbeiner sorgt, die finanziellen Belastungen können ebenfalls an den Nerven zerren. Wer für derartige Fälle eine Krankenhaustagegeldversicherung für den Hund abgeschlossen hat, kann mit einer pauschalen Erstattung der Kosten pro Tag des Klinikaufenthalts rechnen. Zu bedenken ist, dass die Pauschale nur einen Bruchteil dessen ausmacht, was die Tierklinik in Rechnung stellt. Ob sich diese Investition lohnt, muss jeder Hundebesitzer selbst entscheiden. Zu bedenken ist bei der Entscheidung für eine Krankenhaustagegeldversicherung für den Hund, dass viele operative Eingriffe vom fachkundigen Tierarzt inzwischen ambulant durchgeführt werden können.

Unfallversicherung für Jagdhunde zahlt bei Jagdunfällen

Bei einigen Gebrauchshunden ist das Risiko für einen Unfall besonders hoch. Zu ihnen zählen die Jagdhunde. Wenn der Dackel im Fuchsbau stecken bleibt, dürfte er mit der Befreiung durch den Menschen vergleichsweise glimpflich davonkommen. Doch was, wenn der Hund auf der Jagd versehentlich angeschossen wird? Was, wenn ein wild gewordener Keiler ihn anfällt? Zählen die Hundebesitzer zu den Waidmännern, schließen sie am besten eine Jagdhunde-Unfallversicherung ab. Diese zahlt im Schadensfall.

Die richtige Versicherung für Hunde finden

Zuvor wurde mehrfach geraten, vor dem Abschluss einer Hundeversicherung bei mehreren Anbietern das Preis-Leistungs-Verhältnis zu vergleichen. Eine Versicherung sollte bei einer geringen Selbstbeteiligung viele Leistungen für einen möglichst geringen Beitrag bieten. Allerdings sollte sich der Hundebesitzer allein auf das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht verlassen. Denn was nützt eine Hundeversicherung, wenn sie im Schadensfall nicht zahlen will? Auffällig günstige Angebote sollten kritisch hinterfragt werden. Wie soll sich die Versicherung tragen, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis allzu verlockend klingt? Unseriöse Anbieter sparen, indem sie im Schadensfall die Leistung verweigern. Um sich vor derartigen Ärgernissen zu schützen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Die Vertragsbedingungen und Ausschlusskriterien sollten gründlich gelesen werden.
  • Verbrauchermeinungen können über Bewertungsportale eingeholt werden.
  • Allzu günstige Versicherer sollten nicht in die engere Auswahl für die Hundeversicherung genommen werden.

Letztlich ist aber auch der Hundebesitzer verpflichtet, sich an die Regelungen aus dem Vertrag zu halten. Insbesondere sind Fragen zu bereits aufgetretenen Schadensfällen bei anderen Versicherungen, zur Krankengeschichte des Hundes sowie zu eventuellen Risiken bei der Hundehaltung richtig zu beantworten. Zudem darf der Hundebesitzer nicht fahrlässig handeln, um einen Schaden zu provozieren.

Zum Schluss ein Tipp für Hundehalter, die über den Abschluss von mehreren Hundeversicherungen nachdenken: In der Regel macht es Sinn, sich auf einem Vergleichsportal nach der günstigsten Versicherung zu erkundigen. Sollen jedoch mehr als eine Versicherung für den Hund abgeschlossen werden, empfiehlt sich die Rückfrage nach einem kombinierten Abschluss. Dann bieten die meisten Anbieter einen Nachlass, mit diesem lassen sich bis zu 30 Prozent der Beitragskosten sparen. Dies kann durchaus die günstigste Variante sein.

Zusammenfassung

Wenngleich die Hundehalterhaftpflichtversicherung bisher nicht in allen Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben ist, sollte der Hundebesitzer sie abschließen. Unerwartete Ereignisse können dazu führen, dass selbst der gut erzogene Hund einen Schaden verursacht. Dessen Regulierung kann ordentlich ins Geld gehen. Die Kranken- und OP-Kostenversicherung für den Hund kann sich auszahlen, wenn der Hund erkrankt oder operiert werden muss. Die Wahrscheinlichkeit, dass und wie oft ein solcher Fall eintritt, lässt sich jedoch schwer vorhersagen. Der Abschluss einer solchen Versicherung sollte also abgewogen werden. Ebenso verhält es sich mit der Hunderechtsschutzversicherung und der Krankenhaustagegeldversicherung für den Hund. Ein Beitragsvergleich vor dem Vertragsabschluss spart unnötige Kosten. Das Alter und die Rasse des Hundes wirken sich auf die Beitragshöhe ebenso aus wie seine Vorgeschichte und die Höhe der Selbstbeteiligung. Versicherungspakete für den Hund sind im Allgemeinen kostengünstiger als einzelne Versicherungen. Doch die doppelte Versicherung von Schadensereignissen sollte vermieden werden.

 

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