Darmverschluss beim Hund: Schnelles Handeln ist gefragt!

Darmverschluss beim HundMit einem Darmverschluss beim Hund ist nicht zu spaßen! Hier beginnt ein wirklicher Wettlauf mit der Zeit, denn ein unbehandelter Darmverschluss führt schnell zum Tod des geliebten Vierbeiners. Achtet man im Alltag auf ein paar Dinge, wird der Hund mit großer Wahrscheinlichkeit niemals einen Darmverschluss bekommen. Dennoch sollte man auf den Fall der Fälle vorbereitet sein.

Symptome vom Darmverschluss beim Hund

Die Symptome von einem Darmverschluss sind leider nicht immer so eindeutig, deshalb empfehlen wir grundsätzlich zum Tierarzt zu gehen, wenn einem etwas komisch vorkommt. Denn der Darmverschluss muss sich nicht im Dickdarm befinden. Es ist auch möglich, dass sich die Problematik im Dünndarm anbahnt, wo die auftretenden Symptome meist eher indifferent sind.
Trotzdem gibt es Symptome, bei denen man grundsätzlich aufhorchen und den Hund intensiv beobachten sollte:

  • Der Hund kann keinen Kot mehr absetzen; es kommt zum Kotstau
  • Der Hund verweigert die Futter-Aufnahme
  • Nach dem Trinken erbricht der Hund das Wasser sofort wieder
  • Der Hund zeigt eine typische Schmerzhaltung: Die Gebetsstellung, bei der der Vorderkörper abgesenkt wird, um eine Entspannung im Magen-Darm-Bereich herbeizuführen
  • Der Bauch des Hundes ist hart; ggf. zeigt der Hund auch Schmerzen beim Abtasten
  • Der Hund ist rastlos, wechselt andauernd zwischen liegen, sitzen, stehen oder gehen
  • Der Allgemeinzustand verschlechtert sich rapide

Zusammengenommen sieht man, dass die Symptome nicht so eindeutig sind und sich auch mit anderen, deutlich harmloseren Erkrankungen decken. Eine Kombination verschiedener Symptome ist beim Darmverschluss sehr häufig. Insgesamt zeigen Hunde in so einem Fall schon sehr deutlich an, dass ihnen etwas ernsthaft fehlt.

Ursachen vom Darmverschluss beim Hund

Verschiedene Ursachen machen den Darmverschluss beim Hund wahrscheinlich:

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  • Übermäßige Knochenfütterung und daraus resultierender Knochenkot
  • Verschluckte Fremdkörper wie Spielzeug, Nüsse, Bucheckern oder auch Steine
  • Darmverschlingung
  • Starker Wurmbefall
  • Darmtumore

Grundsätzlich sollten Hunde also nie unbeaufsichtigt mit Gegenständen gelassen werden, die sie schnell verschlucken können. Aber auch größere Teile von Kauartikeln, wie Schweineohren oder Büffelhaut, können, zu hastig verschlungen, einen Darmverschluss auslösen. Neigt der Hund also dazu, solche Kauartikel wie verrückt, am liebsten in einem Stück, herunterzuwürgen, sind diese Snacks am besten für immer tabu. Das Risiko ist einfach zu groß.

Das ist jetzt zu tun!

Bei einem Verdacht auf einen Darmverschluss beim Hund ist schnelles Handeln gefragt! Hunde zeigen sehr genau an, was ihnen fehlt. Kommen mehrere Symptome zusammen, sollte man auf jeden Fall schnellstens zum Tierarzt fahren. Ein Darmverschluss kann nämlich sehr schnell tödlich enden. Hier soll keine Panik geschürt werden, aber die Dringlichkeit zum Handeln in so einer Situation soll jedem bewusst sein. Auf dem Weg zum Tierarzt sollte man sich zu folgenden Fragen Gedanken machen, da der Tierarzt diese abfragen wird:

  • Hat der Hund die Gelegenheit gehabt, irgendwelche Fremdkörper zu verschlucken?
  • Welche Symptome zeigt/zeigte der Hund, wurden sie schlimmer?
  • Wann hat der Hund das letzte Mal erfolgreich Kot abgesetzt und welche Konsistenz hatte der Kot?
  • Falls der Hund sich erbrechen musste: Wie häufig geschah dies und wie sah das Erbrochene aus?

Sollte man keinen schnellen Zugang zu einem Tierarzt haben, kann man auch den tierärztlichen Notdienst anrufen.

Bild: © Depositphotos.com / Melpomene